Der Tonhöhenverlauf ist entscheidend für das Gesangserkennen beim mitteleuropäischen Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

Publication Type:Journal Article
Year of Publication:1980
Authors:Becker, PH, Thielcke, G, Wüstenberg, K
Journal:Journal of Ornithology
Volume:121
Issue:3
Date Published:1980
ISBN Number:2193-7192
Keywords:Alle, Phylloscopidae, Phylloscopus, Phylloscopus collybita, Phylloscopus collybitus
Abstract:Zusammenfassung Das einzelne Gesangs-Element des mitteleuropäischen Zilpzalps enthält alle Auslöser, an denen Zilpzalp-e in Mitteleuropa ihren Gesang erkennen (Abb. 2: N 4). Die für das Erkennen wichtigen Parameter sind:1.Der Elementanfang (Abb. 1) kann ohne Reaktionsminderung fortfallen, wenn er im Bereich von 7 kHz liegt. Beginnt das Element bei 6 kHz, muß der Anfang vorhanden sein (Abb. 6: K 6, 16, Abb. 7: K 19, 17, 18).2.Vom ersten Teil des Elementes (Abb. 1) ist der schnelle Abfall der Tonhöhe der entscheidende Auslöser. Fällt die Tonhöhe zu schnell oder zu langsam, reagieren nur wenige oder gar keine e (Abb. 8).3.Der zweite Elementteil (Abb. 1) ist weniger wichtig. Künstliche zweite Elementteile, die beim mitteleuropäischen Zilpzalp nicht vorkommen, können die Reaktion auslöschen (rejection markers nachBrémond 1976 a).4.Der Schalldruckverlauf hat keine Bedeutung als Auslöser (Abb. 5: K 1, 2, 4, 5 und 12).
URL:http://dx.doi.org/10.1007/BF01647614
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